„Domani Mattina“ (Morgen früh) – Ein neues Zwinger-Gemälde im Dom

Im Ostchor des Doms wird ab Ostern das Licht durch das neue Eliasson-Fenster strahlen. Aber auch auf der gegenüberliegenden Seite des Dom wird ab März ein neues Kunstwerk zu bewundern sein. Es befindet sich am westlichen Ende des nördlichen Seitenschiffs, wo es den Durchgang zur Winterkirche gibt und die Abendsonne ihre letzten Strahlen durch das Fenster wirft. Der Greifswalder Maler Thorsten Zwinger hat für uns ein knapp zehn Quadratmeter großes Tafelbild gemalt und es dem Dom geschenkt. Auf der einen Seite im Dom helle Farbigkeit - auf der anderen ein sanftes Leuchten im Halbschatten. Lichtmalerei, die sich auch auf ganz besonderer Weise Caspar David Friedrich und seiner Bild-Spiritualität verbunden weiß. Ein weitgehend monochromes viergeteiltes Gemälde, das an einem ganz besonderen Ort im Dom, im Gegenlicht der Abendsonne, Heiligkeit und Unendlichkeit ausstrahlt. Die in verschiedenen Weißtönen Schicht für Schicht aufgetragene Ölfarbe erzeugt einen Glanz und eine Transparenz, die die Stille des Doms förmlich sichtbar macht - in Erwartung des nächsten Morgens: "Domani Mattina (Morgen früh)“ hat Zwinger sein Gemälde genannt. In Anspielung auf ein berühmtes Gedicht von Ungaretti, wo es heißt: "Ich erleuchte mich durch Unermeßliches". Am 17. März wollen wir das Gemälde einweihen. Lassen Sie sich überraschen!

Ólafur Elíasson gestaltet Kirchenfenster im Greifswalder Dom

Wir haben uns Großes vorgenommen. Der Greifswalder Dom bekommt neue farbige Chorfenster nach Entwürfen des isländischen Künstlers Ólafur Elíasson. Die Entwürfe sind an Werke von Caspar David Friedrich angelehnt. Zu Friedrichs 250. Geburtstag werden sie 2024 eingeweiht.

Näheres zu den neuen Fenstern und wie Sie uns unterstützen können, finden Sie auf unserer Spendenseite. Von Juni - August 2023 informiert eine Ausstellung in der Turmhalle des Doms ausführlich über das Projekt "Dom romantisch!"

Sonntag | 25.02.2024 | 10:00

Reminiszere



Willkommen bei der Evangelischen Kirchengemeinde St. Nikolai in Greifswald

Die mittelalterliche Backsteingotikkirche überragt mit ihrem fast 100 Meter hohen Turm die Hansestadt Greifswald. Von seiner Aussichtsgalerie aus hat man einen eindrucksvollen Blick über die Altstadt bis hin zur Insel Rügen.

Mit ihrer ca. 1.200 Menschen zählenden Gemeinde ist St. Nikolai eine typische Innenstadtgemeinde. Das Gemeindegebiet zieht sich wie ein Handtuch quer über das Stadtgebiet - zur einen Seite die Gemeinde St. Jacobi und zur anderen Seite die Gemeinde St. Marien. Die sonntäglichen Gottesdienste im Dom und die vielschichtigen kirchlichen Veranstaltungen ziehen neben der Gemeinde zahlreiche Gäste von außerhalb an.

St. Nikolai ist eine Kirche mit großer Vergangenheit, lebendiger Gegenwart und ein Ort aktueller Kirchenmusik.

Bereits um die Mitte des 13. Jahrhunderts begann man mit dem Kirchenbau und vergrößerte noch während der Bauzeit im 14. Jahrhundert die Hallenkirche zu einer Basilika. 1456 fand in der Kirche die Gründung der Greifswalder Universität statt, heute sind es Immatrikulationsfeiern, akademische Ehrungen und Universitätsgottesdienste.

In der Wendezeit war der Dom St. Nikolai ein Ort, wo Menschen Kraft und Hoffnung für die Umgestaltung der Gesellschaft schöpften.