Willkommen bei der Evangelischen Kirchengemeinde St. Nikolai in Greifswald

Die mittelalterliche Backsteingotikkirche überragt mit ihrem fast 100 Meter hohen Turm die Hansestadt Greifswald. Von seiner Aussichtsgalerie aus hat man einen eindrucksvollen Blick über die Altstadt bis hin zur Insel Rügen.

Mit ihrer ca. 1.200 Menschen zählenden Gemeinde ist St. Nikolai eine typische Innenstadtgemeinde. Das Gemeindegebiet zieht sich wie ein Handtuch quer über das Stadtgebiet - zur einen Seite die Gemeinde St. Jacobi und zur anderen Seite die Gemeinde St. Marien. Die sonntäglichen Gottesdienste im Dom und die vielschichtigen kirchlichen Veranstaltungen ziehen neben der Gemeinde zahlreiche Gäste von außerhalb an.

St. Nikolai ist eine Kirche mit großer Vergangenheit, lebendiger Gegenwart und ein Ort aktueller Kirchenmusik.

Bereits um die Mitte des 13. Jahrhunderts begann man mit dem Kirchenbau und vergrößerte noch während der Bauzeit im 14. Jahrhundert die Hallenkirche zu einer Basilika. 1456 fand in der Kirche die Gründung der Greifswalder Universität statt, heute sind es Immatrikulationsfeiern, akademische Ehrungen und Universitätsgottesdienste.

In der Wendezeit war der Dom St. Nikolai ein Ort, wo Menschen Kraft und Hoffnung für die Umgestaltung der Gesellschaft schöpften.

Mittagsandacht ab 27. Juni 2016 montags bis freitags um 12 Uhr im Dom St. Nikolai.

Sonntag | 28.08.2016 | 10:00

Gottesdienst - 14. So. n. Trinitatis

Im Oktober Wahlen für den Kirchengemeinderat

In allen Gemeinden der Nordkirche werden die Kirchengemeinderäte im Jahr 2016 neu gewählt für den Zeitraum von sechs Jahren. Die Wahl wird am 13. und 27. November stattfinden, nach dem Gottesdienst im Dom von 11 bis 13 Uhr.

Wahlberechtigt sind Gemeindeglieder ab 16 Jahre. Sie können gern Kandidatinnen und Kandidaten der Domgemeinde vorschlagen. Bitte sprechen Sie Mitglieder des Kirchengemeinderats oder Pfarrer Gürtler an.

„Schutz für Menschen in Not“

Der Kirchenkreisrat verabschiedet am 24. September 2014 folgende Kanzelabkündigung zum Kirchenasyl mit der Bitte, diese den Gemeinden bekannt zu machen:

Der Kirchenkreisrat des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises nimmt sehr beunruhigt zur Kenntnis, dass die Vertreter der NPD und der AfD auf der Sitzung des Kreistages Vorpommern-Greifswald am 22. September das Kirchenasyl in Wolgast kriminalisierten und dessen Beendigung forderten. Maßstab unseres Handelns als Christen ist Jesus Christus. Er sagt: „Ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen.“ (Matth 25,35). Damit ist von ihm gemeint: Mit jedem Fremden, den wir aufnehmen, nehmen wir Jesus Christus auf, und mit jedem Fremden, den wir nicht aufnehmen, nehmen wir auch Jesus Christus nicht auf.

Als Leitung des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises stellen wir uns hinter alle unsere Kirchengemeinden, die Kirchenasyl gewähren, und hinter alle Christ_innen, die dabei aktiv sind. Wir erinnern an das Wort der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland „Flüchtlingsaufnahme solidarisch gestalten“ von vor einem Jahr. Darin heißt es: In „der Nordkirche engagieren sich Christinnen und Christen seit langem durch Kirchenasyle und Gästewohnungen für Flüchtlinge. Wir dürfen als Kirche nicht müde werden, Menschen in Not zu schützen und zu begleiten. ... Auch in Zukunft werden Menschen fliehen müssen. Wir sollten also heute beginnen, das Zusammenleben zu üben, eine Willkommenskultur zu pflegen und einander auf Augenhöhe zu begegnen.“ Dankbar sind wir für all diejenigen in Kirche und Gesellschaft, die sich im Alltag und in der Politik für Flüchtlinge engagieren und Menschen in Not zur Seite stehen.

Für den Kirchenkreisrat
Propst Gerd Panknin / Vorsitzender

Auf unserer Spendenseite können Sie auch für die Flüchtlingsarbeit des Doms spenden!