[img] [img] [img] [img]
[img] [img] [img]
[img] [img] [img] [img] [img]
[img] [img] [img]
  Gottesdienste     Veranstaltungen     Ausstellungen  
  Aktuell    AugenBlicke
[img]
[img]
[img]
Startseite
Dom St. Nikolai
  Ausstattung
  Geschichte
  Domglocken
  Domorgel
  Dompfarrer
  Neues Geläut
  Turm & Dach
  Rundblick
  Rundgang
  Schwedenspuren
  Zeittafel
  Führungen
  Öffnungszeiten
  Hansekirchen
Scriptorium
Förderverein
Gemeindebrief
Gemeindeleben
Kirchenmusik
Kindergarten
Literatur & Musik
Panoramablicke
Predigten & Texte
Spenden
Translations
 
Impressum
Kontakt
Links
Seitenübersicht
Suche
[img]


Jacob Runge

Bildnis des Generalsuperintendenten

Dr. Jakob Runge

geb. 15. Juni 1527 - gest. 11. Jan. 1595

 

Ölgemälde auf Holz, 2,10 x 2,10 m, Ende des 16. Jahrhunderts. Signatur unterhalb des Buches „M. Neht“.

 

Jakob Runge „aufrichtiger Hörer und Schüler Martin Luthers“ ist der Nachfolger der pommerschen Reformatoren Bugenhagen und Knipstro, unter dem sich das lutherische Kirchenwesen konsolidierte. Er lebte von 1527 bis 1595 und stand 47 Jahre im Dienste der Pommerschen Kirche und der Universität. Mit 21 Jahren promovierte er zum Magister und wurde bald darauf Prof. für Rhetorik, mit 26 Jahren Prof. der Theologie. 1557 wurde er Generalsuperintendent für Vorpommern und Rügen und übte dieses Amt fast 4 Jahrzehnte bis zu seinem Tode aus. Die von ihm begründete Neufassung der Pommerschen Kirchenordnung von 1563 hatte Bestand bis in unser Jahrhundert.

 

Übersetzung der lateinischen Inschrift unter dem Bild von D. J. Runge:

 

„Jacob Runge, in Stargard in Pommern A. D. 1527 geboren, aufrichtiger Hörer und Schüler des seligen Luther, in jungen Jahren Professor für den Lehrkurs der freien Künste an der Universität Greifswald, hierauf Pastor an dieser Kirche. Bald darauf zum Generalsuperintendenten des westlichen Pommern ernannt und zum Doktor der hl. Theologie promoviert, diente er der Kirche und der Universität ganze 47 Jahre mit höchster Sorgfalt. Die Kirchenordnung bemühte er sich mit anderen frommen und gelehrten führenden Persönlichkeiten zunächst zu begründen und, nachdem sie unter den Auspicien der erlauchten Fürsten von den Provinzialständen feierlich gebilligt und bekanntgemacht war, in seiner Diözese beständig zu schützen. Er war ein treuer Beistand von Philipp Melanchthon und D. Brenz auf dem Wormser Kolloquium vom Jahre 1557, mehr als zwanzigmal Beisitzer oder Präses auf den Sitzungen der Provinzialsynode, frömmster Verfechter der orthodoxen Lehre, von den verschiedenen Kämpfen daheim und außerhalb schwer geplagt, durch Lehr- und Streitschriften dem Vaterland überaus nützlich und berühmt, eifrigster Vorkämpfer kirchlicher und akademischer Rechtsprechung, darüber hinaus gewiß durch Ansehen, Lehre, Beredsamkeit, Klugheit, Rat und Verwaltung den Frommen und Guten verehrungswürdig, er, der, nachdem er einen guten Kampf im Glauben und mit gutem Gewissen bis zum Tode gekämpft hatte, seinen an Mühen sehr reichen Lebenslauf vollendete, 67 Jahre und sechs Monate nach seiner Geburt. Er starb fromm und friedlich im Jahre 1595 der christlichen Ära, an den 3. Iden des Januar (11.1.). Mit seiner frommen und ehrbaren Ehefrau Catharina Gerschia lebte er 42 Jahre, von ihr bekam er fünf Söhne und vier Töchter, von denen acht noch leben, die dieses Denkmal der heiligen und um Kirche, Schule und Familie wohlverdienten Seele stiften, aufstellen und weihen.“ - Bekenntnis D. Jacob Runges: „Wenn ich den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht. Galat. 1,10.“

 

Biographie


Sie sind hier: StartseiteDom St. Nikolai > Ausstattung > Bilder > Runge 
[img]
[img] [img]