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Wir bitten um Hilfe für die Glocken im Dom St. Nikolai



In der Glockenstube


Stundenglocke

 

Wie ein Stück Musik im Alltag verkündet Glockenklang Gottes Gegenwart und bleibt den Menschen im Gedächtnis.

Das Geläut von St. Nikolai hat über die Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte erlebt. Die St. Nikolausglocke von 1568 aus der Werkstatt von Johannes de Borch war berühmt wegen ihres schönes Klangs. Sie zersprang im Februar 1755 durch Anschlagen an den Glockenstuhl und wurde 1856 umgegossen. Zwei weitere Glocken aus dem Mittelalter, eine Rufglocke und eine Oktavenglocke, wurden ebenfalls 1856 umgegossen - das Ergebnis wurde als nicht zufriedenstellend betrachtet. Eine Viertelschlagglocke wurde im 1. Weltkrieg vernichtet. 1927 gab erneut Überlegungen zum Wiederaufbau eines Geläuts, 1930 lieferte die Gebr. Ulrich drei neue Glocken, die aber alle dem 2. Weltkrieg zum Opfer fielen. 1977 wurden zwei Glocken durch die Fa. Schilling aus Apolda gegossen. Inzwischen hat St. Nikolai eine dieser beiden Glocken nach Barth weiterverkauft, weil ihr Schlagton nicht mit dem der wertvollen Bet- und Professorenglocke harmoniert.

 

Die zweite Glocke wurde im November 2006 an die Kirchengemeins St. Sabinen/St. Marien in Prenzlau verkauft.

 

Verblieben sind in St. Nikolai die Bet- und Professorenglocke von 1440, die wohl älteste Glocke Greifswalds - die Franziskanerglocke aus dem Mittelalter und die Kindtaufglocke von 1615. Diese Glocke war von 1951 bis 2006 an die Kirchengemeinde Bergholz verliehen..

 

Im Mai 2006 konnte die erste größere Glocke - die Sonntagsglocke - in der Gießerei Bachert in Karlsruhe neu gegossen werden. Sie läutet seit dem 10. September 2006 zu den Gottesdiensten.

 

Drei neue Glocken wollen wir in naher Zukunft gießen lassen, zwei kleine und eine größere Glocke.

 

Warum sind neue Glocken notwendig?

Das neue Geläut

Der Zeitplan

Die Kosten

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