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Epitaph des fürstl. Kanzlers Valentin von Eickstedt

geb. 1527 - gest. 1579

 

Bronzetafel (ca. 0,80 x 0,57 m) von 1579 mit Renaissanceornamenten, lateinischen Inschriften und dem Familienwappen derer von Eickstedt mit einer lateinischen Umschrift. Das Wappen zeigt im geschweiften ausgebogenen Schild, dessen Goldgrund durch Punkte dargestellt ist, zwei Querbalken, den oberen mit zwei, den unteren mit einer Rose belegt, über dem Schild ein Helm, darauf ein Baumstamm mit Blättern und ein Vogel.

 

Die Umschrift des Wappens lautet:

„Ich habe gelebt, und den Lauf, den du, Christus, mir gegeben hattest, habe ich ausgeführt.“

 

Text der lateinischen Schrifttafel:

„In der gewissen Hoffnung auf die Auferstehung ruht hier die Asche des edlen und des unermüdlich tätigen Mannes Valentin von Eickstedt, einst Kanzler der Herzöge von Pommern. Er lebt jetzt in Ewigkeit mit Gott.“

 

 

Inhalt des Medaillons:

geboren 1527 - gestorben 1579

 

Inschrift auf dem Sockel:

Hodie seni cernas adelescenti moriendum

Heute muß, wie du sehen kannst, der Greis, wie der Jüngling sterben.

 


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