Gottesdienste    Veranstaltungen    Ausstellungen  
  Aktuell    AugenBlicke
Startseite
Dom St. Nikolai
  Ausstattung
  Geschichte
  Domglocken
  Domorgel
  Dompfarrer
  Neues Geläut
  Turm & Dach
  Rundblick
  Rundgang
  Schwedenspuren
  Zeittafel
  Führungen
  Öffnungszeiten
Förderverein
Gemeindebrief
Gemeindeleben
Kirchenmusik
Kindergarten
Literatur & Musik
Panoramablicke
Predigten & Texte
Spenden
Translations
 
Impressum
Kontakt
Links
Seitenübersicht
Suche

Hier können sie die Glocken einzeln und gemeinsam hören: Glockentöne

 




Bet- und Professorenglocke von 1440, Schlagton (c1)

 

Glockengeschichten

 

Das kostbarste Inventarstück von St. Nikolai ist die 1440 von Rickert de Monkehagen gegossene Bet- und Professorenglocke mit dem Schlagton (c1). Diese klangschöne Glocke gehört zu den wenigen noch erhaltenen Großglocken aus dem Spätmittelalter. Mit 4020 kg Gewicht entwickelt sie ein gewaltiges Klangvolumen und läutet seit mehr als fünf Jahrhunderten zum Gebet des Vaterunser, zu hohen Feiertagen und akademischen Feiern im Dom. Das trug ihr den Namen „Bet- und Professorenglocke“ ein. 1998/9 konnte sie mit Hilfe umfangreichen Spenden repariert werden.




Franziskanerglocke aus dem 14. Jh., Schlagton (f2)

Die vermutlich älteste Glocke Greifswalds aus dem ehemaligen Franziskanerkloster (heute Pommersches Landesmuseum), nach 1789 in die Nikolaikirche verbracht und in der Laterne des Turmes als Stundenglocke aufgehängt, wurde nach ihrer Restaurierung im März 2005 wieder in das Domgeläut integriert. Sie überstand unbeschadet das „Glockensterben“ in den Jahren 1917 und 1942, dem fünf Bronzeglocken der Kirche zum Opfer fielen. Wie die kleine „Kindtaufglocke“, eine 1615 gegossene Glocke, war sie bereits registriert, um der Rüstung des Deutschen Reiches zu dienen. Mit Farbe erhielt sie die Buchstaben B 3 / 30 / 10: B bedeutete die Klassifizierung, 3 der Reichsgau Pommern, 30 die Stadt Greifswald und 10 die laufende Nummer.




Ritzzeichnung in der Bet- und Professorenglocke

Auch die zum Einschmelzen auf den Hamburger Schrottplatz, den sogenannten Glockenfriedhof, verbrachte Kindtaufglocke, 1615 von Meister Dinnies Droyse in Greifswald gegossen, blieb unbeschadet und kehrte nach dem 2. Weltkrieg per Schiff nach Pommern zurück.




Die Sonntagsglocke auf dem Weg in den Glockenstuhl

Sie wurde 1951 leihweise der Gemeinde Bergholz/Löcknitz überlassen. Diese Gemeinde hatte ihr gesamtes Geläut, drei Glocken, bereits 1942 abgeben müssen.

2006 kehrt die Kindtaufglocke zurück in den Glockenstuhl von St. Nikolai. Zusammen mit der Bet- und Professorenglocke und der Franziskanerglocke bildet sie den historischen Bestand im zukünftigen Geläut. Vier weitere noch zu gießende Glocken sind geplant, um dann in naher Zukunft als vielstimmiges Geläut die liturgischen Aufgaben des Domes St. Nikolai erfüllen zu können.

Im September 2006 wurde die neue Sonnagsglocke in Gebrauch genommen.

 

Die Geschichte der Glocken in St. Nikolai

Vorläufige Läuteordnung (pdf, 35 KB


Sie sind hier: StartseiteDom St. Nikolai > Domglocken