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Dom St. Nikolai von der Sternwarte aus

Der Dom St. Nikolai

 

Inmitten der Greifswalder Altstadt gelegen, überragt der mächtige Baukörper der Nikolaikirche mit seinem hohen Turmhelm weithin die umgebende städtische Bebauung und ist damit eines der Wahrzeichen der Stadt. Wie in vielen norddeutschen Städten trägt die gotische Backsteinkirche den Namen des Heiligen Nikolaus von Myra (um 285 - um 350), der als Schutzpatron der See- und Kaufleute im Mittelalter sehr beliebt war.

Die Entwicklung der Kirche ist wie die der beiden anderen Pfarrkirchen St. Marien und St. Jacobi eng an die Entwicklung Greifswalds im Mittelalter gebunden. Die um 1230 südlich des Flusses Ryck auf einer Anhöhe begonnene und 1248 erstmals urkundlich genannte Ansiedlung Grypheswald verdankt ihre Entstehung dem 5 km östlich gelegenen Zisterzienserkloster Eldena. 1249 belehnte der Eldenaer Abt den Pommernherzog Wartislaw III. mit der Bedingung, dass die Patronatsrechte aller vorhandenen (namentlich jedoch nicht genannten) und noch zu gründenden Kirchen beim Kloster verbleiben. Mit der Verleihung des Lübischen Rechts 1250 beginnt der Ausbau der Stadt, spätestens nach der 1264 erfolgten Zusammenlegung mit einer inzwischen entstandenen Neustadt auch die Anlage des rasterförmigen Stadtgrundrisses, in dem die späteren Kirchenbauten verteilt sind.

 

Weiter zur mittelalterlichen Baugeschichte

 

 


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