Gefragwürdigt

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13. Juli bis 26. August in der Turmhalle
Ausstellungseröffnung am Freitag,
den 13. Juli um 19.00 Uhr
Malerei von Simone Miller aus Vargatz unter dem Titel Gefragwürdigt
Simone Miller: "Meine Arbeit ist ein Ausloten des Verhältnisses der Vernunft zum inneren Sehen. Die Farbe ist der Glaube an das Leben, frei von der Vorherrschaft der Form als Erfahrung, die Gefühl und Erinnerung auslöst. Das Amorphe nicht als Ausdruck des Zerfalls, vielmehr als Hinweis auf nicht gesehene Dimensionen von Wirklichkeit."
Simone Miller ist eine jener Künstlerinnen, die die Anforderungen "geistiger, spiritueller Arbeit" und die alltäglichen Aufgaben einer vielfachen Mutter vereinbaren.
Simone Miller zu den Bildern ihrer Ausstellung: GEFRAGWÜRDIGT
„Höhe, Breite, Tiefe in die zweidimensionale Fläche zu verwandeln, ist mir stärkstes Zaubererlebnis, aus der mir eine Ahnung jener vierten Dimension entsteht, die ich mit meiner Seele suche.“
Max Beckmann, London 21.7.1938
- gefragwürdigt –
ich wurde gefragt, ich bin es würdig, gefragt zu werden,
Fragen = Würdigen,
ich stelle Fragen, meine Bilder stellen Fragen, werfen Fragen
auf ,
dem Betrachter meiner Bilder stellen sich Fragen,
er fragt, er würdigt meine Bilder mit Fragen, meine Bilder sind
fragwürdig! Bin ich fragwürdig?
Meine Bilder haben mit Menschen, mit Landschaft und Stillleben zu tun, jedoch nicht im klassischen Schematismus, nicht um abzubilden, sondern um zu fragen, zu hinterfragen.
Farbe ist eine konsensfähige Erfahrung. Befreit man die Farbe aus der Vorherrschaft der
Form, werden Fragen des Verhältnisses der Vernunft zum inneren Sehen deutlich. Es ist mein Versuch, unterdrückte oder nicht gesehene Dimensionen von Wirklichkeit anzudeuten.
Weitere Informationen/Bilder zur Malerin unter: www.medeaprojekt.de

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